In der kommenden Woche soll die Aktion „Wir machen weiter“ noch einmal verstärkt werden. Deshalb rufen wir zu digitalen Aktionstagen auf.

Verabredeter Auftakt soll der 21.4.2020 sein.

Jede Landwirtin und jeder Landwirt kann auf seinen Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, Twitter etc.) selbstständig eigene Inhalte (Bilder, Videos etc.) veröffentlichen. Diese können z. B. Einblicke in die vielfältige Arbeit des Betriebes geben und zeigen, welche Lebensmittel der Hof produziert. Die Inhalte sollen mit einer der Botschaften verknüpft werden. Um Reichweite zu erzeugen, sollten die Hashtags #wirmachenweiter und #diedeutschenbauern verwendet werden.

Die Motive „Wir machen weiter“ können Sie sich hier herunterladen  und ebenfalls in Ihrem WhatsApp-Status, bei Facebook, Instagram uvm. veröffentlichen.

Bei Fragen helfen wir gern...

 

Die Verabschiedung der veränderten Düngeverordnung ist das falsche Signal. Gewässerschutz ist wichtig, aber eine bedarfsgerechte Düngung von Zwischenfrüchten und Kulturpflanzen steht dem nicht entgegen. Gemäß § 42 UVPG ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dazu verpflichtet, eine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Referentenentwurf der Verordnung durchzuführen. Dort kann und sollte sich jeder Betroffene beteiligen, dessen Belange durch den Entwurf berührt werden. Das kann entweder schriftlich an das Ministerium erfolgen:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Referat 711, Rochusstr. 1, 53123 Bonn

zum Stichwort: ‚Umweltbericht‘.

Außerdem können Sie Ihre Stellungnahme unter dem gleichen Stichwort an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0228/995294262 gesendet werden.

Die Frist der Beteiligung endet am 2. April 2020. Grundsätzlich sollte sich jeder Betrieb äußern und seine Betroffenheit durch die Neuauflage der Düngeverordnung darstellen. Bitte senden Sie deshalb eine individuelle Stellungnahme an das Ministerium. Einheitliche Stellungnahmen von verschiedenen Landwirten werden als eine Einzige angesehen, deshalb sollte kein Vordruck verwendet werden. Als Hilfestellung bieten wir eine kleine Argumentationshilfe an. Die Verordnung soll bereits am 3. April beraten werden, deshalb kann ggf. eine Nicht-Berücksichtigung von Stellungnahmen bei weiteren Schritten hilfreich sein.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Novelle der Düngeverordnung.pdf)Argumentationshilfen DüVO[ ]206 kB

Durch die Corona-Krise sind zahlreiche Fragen aufgetaucht.

Um Ihnen einen kleine Hilfestellungzu geben, haben wir die wichtigsten Punkte zusammengetragen: Informationen zu Corona

 

Wichtig: Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor und erstellen Sie einen Notfallplan (Schichtdienst, Helfer, die bei Quarantäne Tiere versorgen können etc.)

I. Allgemeine Hinweise
Das Corona-Virus wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Der Chefvirologe der Berliner Charité, Prof. Dr. Christian Drosten, hält es für wahrscheinlich, dass sich 60 bis 70 % der Menschen infizieren können. Die meisten von ihnen würden nur leichte Erkältungssymptome oder gar keine Symptome aufweisen.
Insbesondere Tierhaltungsbetriebe - ob mit oder ohne Lohnarbeitskräfte - sollten frühzeitig klären, wie sie ihre Tiere weiter versorgen, wenn Betriebsleiter, Familienarbeitskräfte und/oder Mitarbeiter ausfallen. Denn sind Personen infiziert, werden diese sowie alle möglichen Kontaktpersonen (auch wenn diese nicht infiziert sind) 14 Tage unter (häusliche) Quarantäne gestellt.
Laut FLI gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Demzufolge sollte eine Versorgung der Tiere oder anderweitige Arbeiten auf dem Betrieb weiter möglich sein, sofern die unter Quarantäne gestellte Person, den Kontakt zu anderen Personen meidet und entsprechende Hygienemaßnahmen konsequent umsetzt. Dies gilt aber nur vorbehaltlich weitergehender und einschränkender Auflagen durch die jeweilige Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde!

Auf Nachfrage bei den Gesundheitsämtern, wie speziell landwirtschaftliche Betriebe mit solch einer Situation umgehen sollen, bekommt man allerdings unterschiedliche oder eher allgemeine Antworten:
Alle weisen jedoch darauf hin, dass die Isolierung der Menschen an erster Stelle stehe, auch bei Verdachtsfällen und Kontaktpersonen. Die Betriebe würden aufgefordert, selbst entsprechende organisatorische Vorkehrungen zu treffen, so z.B.:

 - Das Erstellen von Notfallplänen.
 - Angepasste Personal- und Schichtplanung: Das zielt darauf ab, dass
      ausschließlich die gleichen Kollegen Kontakt haben.
    - Wo es möglich ist, sollten unterschiedliche Eingänge und separate Räume genutzt
      werden (Siehe weiter unten; Virus kann sich bis zu 9 Tage auf Oberflächen halten).
 - Die Mitarbeiter sollten grundsätzlich auch ihre privaten Kontakte (z.B. nach 
      Feierabend) einschränken.

Wo dies konsequent durchgeführt wird, muss im Ernstfall unter Umständen nicht die gesamte Belegschaft
unter Quarantäne gestellt werden. Derartige Maßnahmen sollten aber in jedem Fall mit
dem Gesundheitsamt (https://tools.rki.de/PLZTool/) abgeklärt werden. Denn bislang gibt es weder klare noch einheitliche Regeln.
Prinzipiell geht es immer um Einzelfallentscheidungen. Unter bestimmten Voraussetzungen seien auch Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne möglich – beispielsweise, wenn die Mitarbeiter den gleichen Status hätten und so als geschlossenes Team arbeiten würden.
Ohne Kontakt zu anderen Kollegen im Betrieb könnten sie durchaus Schichten gemeinsam absolvieren.
Das Brandenburger Gesundheits- und Verbraucherschutzministerium erklärte, dass Ersatzarbeitskräfte in einer Tierhaltung eingesetzt werden könnten, in der zuvor positiv getestete Mitarbeiter tätig waren. Bei Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln sind dabei keine gesonderten Desinfektionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus im Stall erforderlich.

Arbeitsbereiche, wie etwa der Melkstand, müssten demnach vor dem Einsatz des Ersatzpersonals nicht desinfiziert werden. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen sei bisher nicht dokumentiert. Das Corona-Virus übertrage sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch, insbesondere über die Schleimhäute der Atemwege. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, sei möglich.

Gründliches Händewaschen hat daher oberste Priorität.


II. Infos zu Quarantänemaßnahmen
Häusliche Quarantäne - was heißt das eigentlich?
Die Behörde entscheidet, über wen Quarantäne verhängt wird. Egal, ob man im Krankenhaus isoliert wird oder zu Hause bleiben muss: Betroffenen müssen dem Folge leisten und dürfen die Quarantäne nicht verlassen.
Das Gesundheitsamt kann eine häusliche Quarantäne (14 Tage, wegen der Inkubationszeit) anordnen, wenn:

 - Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten bestand.
 - Der Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen ist, auch wenn keine oder nur
      geringen Symptome auftreten.
 - Betroffene sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten
      haben.
 - Familienmitglieder oder weitere Personen, die im selben Haushalt leben, stehen
      automatisch auch unter Quarantäne. Ist eine Person im Haushalt ernsthaft am
      Coronavirus erkrankt, sollten die restlichen Familienmitglieder auf die Umsetzung
      konsequenter Hygienemaßnahmen achten.

Verhalten während der Quarantäne:

 - Betroffene müssen zu Hause bleiben.
 - Sie dürfen NICHT zur Arbeit gehen, Einkäufe erledigen, spazieren gehen oder
      Besuch empfangen.
 - Im eigenen Garten sollte sich nur aufgehalten werden, wenn dieser eingegrenzt ist
      und sich auf Nachbarsgrün niemand aufhält.

Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe
Die Anordnung des Gesundheitsamtes kann bei Zuwiderhandlung gerichtlich vollstreckt
werden (ggf. Abholung durch die Polizei).
Bei „Fluchtgefahr“ aus der Quarantäne-Station eines Krankenhauses, darf die Person
dort, auch eingeschlossen werden (dies bedarf aber einer richterlichen Anordnung).
Bei Zuwiderhandlung drohen laut Infektionsschutzgesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu
zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

Gesundheitszustand protokollieren
Während der häuslichen Quarantäne wird man von speziell geschulten Mitarbeitern des
Gesundheitsamtes betreut, wobei diese sich meist einmal täglich melden.
Die Betroffenen sind dazu verpflichtet, ihren Gesundheitszustand zu protokollieren, z.B.
Notieren von Symptomen und 2x täglich Fiebermessen. Am Ende der Quarantäne wird erneut auf das Virus getestet.
Nach Negativbescheid wird die Quarantäne aufgehoben.

Lohnfortzahlung/ Entschädigung bei Quarantäne bis zu 109,-€
  - Über einen Verdienstausfall müssen sich sowohl Arbeitnehmer als auch Selbständige
    keine Sorgen machen.
  - Bei tatsächlicher Erkrankung wird die Person krankgeschrieben und es gelten die   
    normalen Regeln für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (6 Wochen Gehalt, danach 
    Krankengeld).
  - Bei vorsorglicher Quarantäne greift das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von 
    Infektionskrankheiten.
  - Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, der sich den Betrag aber
    später von der Behörde zurückholen kann, welche die Quarantäne angeordnet hat.
  - Wenn Selbstständige oder Freiberufler unter Quarantäne gestellt werden, erhalten sie
     Verdienstausfall nach § 56 IFSG. Die Entschädigung bemisst sich nach den letzten 
    Jahreseinnahmen, die dem Finanzamt gemeldet wurden.
- Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich, innerhalb von drei Monaten nach 
     Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Quarantäne, bei den in den
     Bundesländern hierfür festgelegten zuständigen Einrichtungen eingehen. 

III. Saisonarbeitskräfte
Derzeit ungeklärt ist die für Sonderkulturbetriebe besonders drängende Frage, inwieweit ausländische Erntehelfer ihre Beschäftigung in Deutschland in den nächsten Wochen aufnehmen können.
Gegenüber der Politik setzt sich der DBV zusammen mit GLFA, ZVG und anderen Verbänden dafür ein, dass hier Regelungen vorrangig auf EU-Ebene oder bilateraler Ebene gefunden werden, die einen Arbeitsantritt arbeitsbereiter ausländischer Saisonkräfte ermöglicht.
Selbst wenn es gelingen sollte, bestehende Reisebeschränkungen für ausländische Erntehelfer zu beseitigen – ist damit zu rechnen, dass viele Erntehelfer derzeit nicht nach Deutschland reisen möchten.

Deshalb ist die Politik gefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen:
 - Befristete Lockerung des Arbeitszeitgesetzes
 - Befristete Erweiterung der Möglichkeit einer kurzfristigen Beschäftigung
 - Befristete Verbesserung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Arbeitslose,
      Asylbewerber,
    - Bezieher einer vorzeitigen Altersrente, etc.


IV. Liquiditätssicherung/ steuerliche Maßnahmen
Die Bundesregierung hat zum Schutz von Unternehmen ein umfassendes Hilfspaket beschlossen. Die zur Verfügung gestellten Förderinstrumente können schnell und punktgenau angepasst werden. Neben erleichterten Zugangsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld greifen folgende steuerliche Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität von Unternehmen:


 - Die Gewährung von Steuer-Stundungen wird erleichtert.
 - Steuervorauszahlungen können leichter angepasst werden.
 - Auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen wird bis 31.12.2020
      verzichtet, soweit der Steuerschuldner unmittelbar von den Auswirkungen des
     Corona-Virus betroffen ist.

Aufgrund von Störungen in den Lieferketten oder durch signifikanten Nachfrage-Rückgang in zahlreichen Sektoren verzeichnen viele Unternehmen und Betriebe derzeit unverschuldete Umsatzrückgänge wohingegen die laufenden Kosten oft gar nicht oder nur langsam abgebaut werden können. So können gesunde Unternehmen völlig unverschuldet in Finanznöte geraten, da ihnen die liquiden Mittel fehlen.

Die Bundesregierung will die Unternehmen mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung schützen. Über ihre Hausbanken erhalten Unternehmen erleichterten Zugang zu Krediten und Bürgschaften bei der staatlichen KfW-Bank. Im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. „Wenn notwendig“, kann dieser Rahmen um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden (Kredit- und Garantierahmen „ohne Begrenzung“). Bestehende KfW-Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Zusätzliche Sonderprogramme werden aufgelegt,
bei denen die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. 


V. Weitere Informationen bzw. Informationsquellen:
Auf den nachfolgenden Seiten werden täglich neue Informationen zum Coronavirus veröffentlicht:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
Link zu den aktuellen COVID-19 Fallzahlen in Deutschland, China und der Welt
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html
Link zur aktuellen Risikobewertung zu COVID-19:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html
Weitere hilfreiche Webseiten sind:
www.bundesgesundheitsministerium.de
www.bmwi.de
www.dihk.de
www.infektionsschutz.de
Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt vielseitige Merkblätter, Infografiken
und Filmmaterial zur Verfügung.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
Allgemeine Infos zur Quarantäne:
(https://www.n-tv.de/ratgeber/Quarantaene-Was-ist-erlaubt-was-verboten-article21635883.html)

Wir fahren nach Berlin!
Wann: 26.11.2019
Wo: Brandenburger Tor
Warum: Wir unterstützen, wie bereits auch in Bonn, die Initiative "Land schafft Verbindung". Bundesweit organisieren sich Landwirte, weil sie von der derzeitigen Umwelt- und Landwirtschaftspolitik die Wirtschaftskraft und den sozialen Frieden im ländlichen Raum gefährdet sehen.
Für Dienstag, 26. November 2019 plant die Bewegung eine zentrale Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Neben einem umfangreichen Schlepperkorso ist dazu von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr eine Kundgebung durch die Initiatoren der Bewegung geplant.
Alle Mitglieder des Berufsstandes, unabhängig von Produktionsrichtung und Wirtschaftsweise, sind dazu aufgerufen, ein Zeichen zu setzen und sich dem Protest am 26. November 2019 in Berlin anzuschließen.
Für die Hin- und Rückreise haben wir auch diesmal gemeinsam mit dem KBV Werra-Meißner und RBV Kurhessen einen Bus organisiert. Der Bus hält in:

Oetmannshausen (Pendlerparkplatz- Kreuzung an der B27)
Autohof Ostheim (Burger King)
Autohof Lohfeldener Rüssel

Die Kundgebung am Brandenburger Tor ist von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr geplant.
Die Rückfahrt ist für ca. 16.30 Uhr vorgesehen.
Die genauen Abfahrtszeiten werden wir Ihnen in den kommenden Tagen zukommen lassen.
Leider ist der Bus nach Berlin sehr teuer, sodass wir die Fahrtkosten aufteilen müssen. Sie belaufen sich auf 40 € pro Person, die wir im Bus einsammeln werden.
Wir bitten um schnellstmögliche Anmeldung (spätestens bis 22.11.2019)
per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0561 / 41411.

Über die sozialen Medien organisierte sich in den vergangenen Tagen und Wochen die Bewegung „Land schafft Verbindung“. Die Landwirte und Landwirtinnen organisieren, weil sie „von der derzeitigen Umwelt- und Landwirtschaftspolitik die Wirtschaftskraft und den sozialen Frieden im ländlichen Raum in Deutschland gefährdet sehen“.

Der Kreisbauernverband Kassel tritt dort nicht als Veranstalter auf, unterstützt die Initiative nach Kräften.

Die Demo findet unter dem Motto: „Bauern ‚rufen zu Tisch‘: Einladung an Frau Svenja Schulze und Frau Julia Klöckner“ statt. Alle Landwirte sind eingeladen, die Bewegung zu unterstützen.

Für die Hin- und Rückreise haben wir gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Werra-Meißner und dem Regionalbauernverband Kurhessen einen Bus organisiert.

 

Nachfolgende Zusteigemöglichkeiten sind dabei vorgesehen:

4:45 Uhr:        Oetmannshausen (Kreuzung an der B27)

5:30 Uhr:        Autohof Lohfeldener Rüssel

6:00 Uhr:        Autohof Ostheim (Burger King)

 

Die Rückfahrt ist für 14.30 Uhr vorgesehen.

 

Ökologische Vorrangflächen dürfen ab heute zu Futterzwecken gemäht werden!
 
Hintergrund ist die anhaltende Trockenheit in bestimmten Regionen, die Futterknappheit zur Folge hat, unter anderem auch, weil als Folge der extremen Trockenheit des Vorjahres, die Vorräte verbraucht sind.
Gem. § 25 Abs. 2 Direktzahlungen- Durchführungsverordnung macht das Land Hessen von der bestehenden Ausnahmeregelung Gebrauch und erteilt eine Freigabe der Futternutzung auf ÖVF-Brachen für alle Landkreise in Hessen ab dem 16. Juli 2019.
 
Achtung:
Die Ausnahmemöglichkeit bezieht sich ausschließlich auf ÖVF-Brachen (i. d. R. Nutzungscode 591)!
Der Aufwuchs auf diesen Brachen darf ausschließlich durch Beweidung von Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt werden- die Nutzung des Aufwuchses der ÖVF-Brache ist möglich, jedoch nicht die Nutzung der Brachfläche für die landwirtschaftliche Erzeugung.
Eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung oder die Nutzung des Aufwuchs in einer Biogasanlage ist daher nicht zulässig.
 
Die sog. „Honigbrache" darf nicht zu Futterzwecken genutzt werden, unabhängig davon ob es sich um ein- oder mehrjährige Arten handelt.
 
Ab 01.08. des Antragsjahres ist eine Beweidung von ÖVF-Brachen durch Schafe und Ziegen grundsätzlich zulässig.

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder die Futterbörse an!

Unter 0561-41411 meldet Ihr uns, ob Ihr Futter abgeben könnt oder welches benötigt. Wir finden den passenden Handelspartner für Euch und stellen den Kontakt her.
Preisverhandlungen sind jedoch Sache der Beteiligten.

 

Aktuelle Angebote/ Gesuche:

Produkt Menge Ort Angebot/Gesuch
Mais 2018 ab Silo   Wolfhagen abzugeben
ÖVF-Flächen ab Feld 3 ha Niestetal abzugeben

Blühflächen werden extra angelegt, um Bienen und Insekten eine Nahrungsquelle zu bieten, daher auch die Bezeichnung "Bienenweide". Doch Blühflächen sind nicht nur Nahrungsquelle, sie unterstützen die Artenvielfalt, bieten Schutz für Rebhühner, Hasen und andere Wildtiere. Nebenbei vernetzen sie bestehende Biotope und sind natürlich auch eine "Augenweide" für uns Menschen.

Nützliche Insekten, also solche, die Schädlinge wie Blattläuse fressen, werden durch Blühflächen unterstützt. Zudem sind sie Nistplatz für Bodenbrüter, schützen den Boden vor Erosion und sind somit Grundwasser- und Bodenschutz.
Wahre Alleskönner also!


Die Patenschaft läuft bis zum 1. Oktober und kostet 5,-€ für 10 m², die Größe ist beliebig wählbar.

Die Fläche der Patenschaft verdoppelt der Landwirt/die Landwirtin freiwillig und auf eigene Kosten!

Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und die Unterstützung unserer Paten!

 

 

Wir laden herzlich ein zu unserer Informationsveranstaltung zum Thema Stoffstrombilanz.

 Sie findet am

14.03.2019 ab 19.30 Uhr

im Hotel zum Chattenturm,

Schützeberger Str. 67, Wolfhagen statt.

 Rainer Even vom LLH klärt die wichtigsten Fragen zur Stoffstrombilanz, Vanessa Quiatkowski vom Fachbereich Landwirtschaft klärt über Cross-Compliance und Fachrechtskontrollen auf.

 

Der Hessische Bauernverband bietet seinen Mitgliedern Rabatte bei sämtlichen Untersuchungen des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor an. Einfach auf den entsprechenden Untersuchungsbögen das Kreuzchen bei HBV setzen und die Mitgliedsnummer eintragen.

Die Untersuchungsbögen sind hier zu finden.

Folgende Einladung des Verband der Zuckerrübenanbauer Kassel e.V. möchten wir auf diesem Wege teilen:
 
Vor dem Hintergrund des Vorschlages des Vorstandes der Südzucker AG zu den beiden Werken in Brottewitz und Warburg möchte die Gewerkschaft  NGG zusammen mit Betriebsräten und Beschäftigten der Zuckerfabriken öffentlich auf die unfaire Situation in der Branche innerhalb Europas aufmerksam machen.
 
Der aktuelle Umgang der Bundesregierung mit den Rübenanbauern, aber auch mit der Landwirtschaft im Allgemeinen, birgt größte Gefahren für die Versorgung der Bevölkerung aber auch für den Fortbestand der ländlichen Regionen. Das gilt für die Zuckerherstellung ebenso.
Die Gewerkschafter möchten  eine Mahnwache mit einem gemeinsamen öffentlichen Statement für einen fairen Umgang miteinander verknüpfen. Hierzu sind auch die Rübenanbauer der Region eingeladen.
 
Eine Mahnwache vor dem Werk Wabern ist am Freitag, 22. Februar 2019 in der Zeit von 11.00 bis 12.00 Uhr geplant.
 
Zu dieser Veranstaltung ist auch die regionale und kommunale Politik eingeladen. Die regionalen Medien werden ebenfalls informiert.
 
Bitte geben Sie die Einladung an Ihre Berufskollegen und in Ihrem Bekanntenkreis weiter.
 

Lieferbeziehungen knüpfen!

Die Versorgung von Küchen, Schul- und Kitamensen mit regional erzeugten Produkten ist vielen ein wichtiges Anliegen. Bislang scheitert der Anspruch häufig daran, dass begrenzte Budgets vermeintlich keine Bio-Produkte zulassen. Anknüpfend an die Veranstaltung „Küche sucht Region“ und "Regionaler Bezug- Wie geht das?", die wir in 2018 in Kassel durchgeführt haben, möchten wir mit dieser Veranstaltung die Verbindung zwischen LandwirtInnen und Küchenchefs herstellen.

Wir laden Sie herzlich ein zum

Regionalforum „Kantine sucht Region Teil 3 - Lieferbeziehungen knüpfen“

Donnerstag, 26. Februar 2019 
15:00-18.00 Uhr | Kantine des Regierungspräsidiums
|Kassel

Detaillierte Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer im Anhang. 

Wir bitten um Anmeldung mit Namen und Kontaktmöglichkeit bei unserem Kooperationspartner:

VÖL – Vereinigung Ökologischer Landbau e.V.
Ansprechpartnerin: Dr. Andrea Fink-Keßler
Tel.: 0561- 27 224, Fax: 0561- 28 88 952, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

und dem Kreisbauernverbänden Kassel und Werra-Meißner:

Ansprechpartnerin Stefanie Wittich
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0561-471818

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

 

 

 

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (handzettel-A5-kantine sucht region-teil3-2019.pdf)Flyer Regionalforum[ ]213 kB

Ab 1. Juli werden alle Bundesstraßen mautpflichtig.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40
km/h sind grundsätzlich von der Maut befreit, unabhängig davon, ob sie für den eigenen oder einen
fremden Betrieb unterwegs sind.
Land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die landwirtschaftliche Bedarfsgüter transportieren, sind
auch dann von der Maut befreit, wenn sie schneller als 40 km/h fahren – sofern sie für eigene
Zwecke oder im Rahmen eines Maschinenring tätig sind.
Damit entspricht das Bundesverkehrsministerium den Forderungen des Bauernverbandes.

In diesen Tagen dürfte nahezu überall Post vom Hauptzollamt in den Briefkästen landen.
Wichtig: Nur wer Vordruck 1463 nicht oder unvollständig abgeben hat, muss diesen Antrag nachreichen. Infos darüber, wie der Antrag auszufüllen ist, sind hier zu finden.
Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

Ab 16. Juli 2018 dürfen gemäß einer Ausnahmeregelung

im Landkreis Kassel,
dem Werra-Meißner-Kreis und
dem Schwalm-Eder-Kreis


ökologische Vorrangfläche durch Beweidung oder Schnittnutzung zu Futterzwecken verwendet werden!
Aufgrund der langhaltenden Trockenheit und der daraus resultierenden Futterknappheit setzte sich der Bauernverband beim HMUKLV für diese Ausnahmegenehmigung ein.

Lediglich der Aufwuchs der ÖVF darf genutzt werden, nicht die Fläche selbst, d.h. eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung ist nicht erlaubt.

 

Nordhessisches (Bio-)Fleisch vom Hof auf den Teller
Mittwoch den 7. März 2018 von 13:30 – 17:30 Uhr
Im Bürgersaal der Stadt Kassel, Rathaus, Obere Königstraße 8, 34117 Kassel

Kantine sucht Region – aber auch die Region sucht die Kantine.
(Bio-)Fleisch aus der Region, ob in der Kita, in der Schule, in der Firmenkantine, hätte viele Vorteile: Landwirte, die liefern, Metzger, die verarbeiten und Konsumenten, die wissen wo es herkommt. Auch Vorteile für die Region selbst:
Wertschöpfung verbleibt und Arbeitsplätze rund um Produktion, Verarbeitung und Zubereitung der Lebensmittel werden unterstützt. Wie kann das gehen? Ist die Nachfrage da, um meine Rinder hier in der Region zu vermarkten? Ist das Angebot ausreichend, um Kantinen zu beliefern?

Ist das Ganze nicht zu teuer und zu aufwendig? Und wer liefert das? Für das Regionalforum „Kantine sucht Region?!“ berichten Praktiker von ihren Erfahrungen und zeigen Strategien auf, wie ein erfolgreicher Einsatz von regionalen und ökologisch erzeugtem Fleisch in der Gemeinschaftsverpflegung gelingen kann.

Eingeladen sind Landwirte, Metzger und alle Verantwortlichen in der
Gemeinschaftsverpflegung: Köchinnen, Köche, Küchen-Betriebsleiter, Verantwortliche für die öffentliche Beschaffung in Verwaltung und Politik, Caterer und alle Interessierten. Ob Sie nur zuhören oder sich mit dem Gedanken tragen, das Bio-Regionale mehr umzusetzen:Alle sind herzlich willkommen!

Was muss ich im Frühling bezüglich der neuen Düngeverordnung beachten? Wie erstelle ich eine Düngebedarfsermittlung? Was muss im Rahmen von Cross Compliance dokumentiert werden? Was muss im Pachtrecht beachtet werden? Diese und noch viele weitere Fragen klären wir in unserer letzten Bezirksversammlung am 19.02. ab 19.30Uhr im Hotel Weinrich in Naumburg!

Bis zum 31.3. 2018 muss Ihre Düngebilanz vorliegen.

Wir erstellen die Bilanz für Sie! Einfach den Erfassungsbogen herunterladen, ausfüllen und per Fax, Mail oder Post an unsere Geschäftsstelle senden!

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Betriebsdaten-Erfassungsbogen.pdf)Erfassungsbogen[ ]1778 kB